Auszeichnungen

  • Wolfram-von-Eschenbach Kulturförderpreis des Bezirk Mittelfranken, 2004
  • Förderpreis der Bayerischen Theatertage, Erlangen, 2002
    Für Helmut Haberkamms Texte in "No Woman, No Cry - Ka Weiber, ka Gschrei"
  • Erster Preis für Kindertheater, Panoptikum-Festival, Augsburg 2002
  • AZ-Stern des Jahres, 2001
    Für Theater KaNoma "No Woman, No Cry - Ka Weiber, ka Gschrei"
  • Kindertheaterpreis der Bayerischen Theatertage, Nürnberg, 2000
    Für "Spatz Fritz"
  • Festivalpreis Podium Freie Szene Erlangen, 1998
    Dieses Theater hat allen Altersstufen etwas zu sagen. Die Inszenierungen können genauso für Erwachsene wie für Kinder gespielt ,werden ohne dabei die klare dramaturgische Linie zu verlassen. Dieses Theater ist reinste Poesie, aber durch die absurden Momente und die schrägen Figuren nie kitschig oder betulich. Zauberei mit Gerümpel, Entsachlichung und poetische Verstofflichung.
    Auszug aus der Laudatio der Festivaljury
  • Bürgerpreis der SPD Erlangen-Höchstadt, 1996
    Heute soll einer geehrt werden, der sich selbst nicht nur als Puppenspieler, sondern auch als Schauspieler versteht: Stefan Kügel, der sich in seinem Figurentheater bald maskiert, bald ganz persönlich, immer aber mit Leib und Seele einbringt.
    Das besondere Verdienst unseres Preisträgers ist die unbefangene Herangehensweise an Mischformen in einer Produktion, in der nicht nur Handpuppen neben Klappmaulfiguren mit Prozellansfigürchen - wie in Rumpelstilzchen - auftreten können. Darüber hinaus bringt sich Stefan Kügel, auch mit Partnern, immer wieder als Schauspieler ein, um so eine Illusion beim Publikum zu wecken, die kommt und geht wie ein Traum: Alles scheint Spiel, Wahrheit und zuweilen auch bewußte Illusionsdurchbrechung zu sein. Und das lieben nicht nur die Kinder, sondern auch all die Erwachsenen, die - wie Stefan Kügel - ein Stück Kindheit in die Tasche gesteckt haben, um andere zu bezaubern.
    Ich sah eine Aufführung von "Murad bleibt mein Freund" in der Turnhalle der Grundschule Tennelohe, un die Kinder gingen von Anbeginn mit solcher Beteiligung mit, daß sie streckenweise mucksmäuschenstill waren. Hier zeigte sich auch die pädagogische Begabung von Stefan Kügel, der es verstand mit einführenden Worten, im Spiel und in der anschließenden Diskussion die kleinen Zuschauer auf seine Seite zu bringen.
    Für Stefan Kügel gibt es keine verallgemeinbare Spieltechniken; jedes Stück bestimmt die Regie und Dramaturgie neu, und bei der Jugendlichkeit des Figurentheaters Kuckucksei ist zu erwarten, daß weiterhin immer wieder neue Wege gesucht werden.
    Diese Aufgeschlossenheit für alle spieltechnischen und dramaturgischen Fragen, das Zusammenspiel von Mensch und Puppe, die spontane Lebendigkeit der gesamten Präsentation hat die Jury der SPD bewogen, den Kulturpreis in der Region Stefan Kügel zu verleihen - herzlichen Glückwunsch!
    Auszüge aus der Laudatio von Prof. Holger Sandig
  • AZ-Stern des Jahres, 1994
    Für "Rumpelstilzchen"
    Das Märchen ist nicht ganz unbekannt, aber so sah und hörte man es noch nie: Stefan Kügel zimmerte für seine Version von "Rumpelstilzchen" eine Kommode zum Welttheater um. Ohne Soundtrack, ohne Lichtdesign, ohne Firlefanz - ein wunderbares Beispiel, geradezu ein Fanal für den unübertrefflichen Charme der Hand- und Kopfarbeit im Theater jeglicher Größenordnung.
    Auszug aus der Laudatio der Abendzeitung